LEBENSGEMEINSCHAFTEN

Manche wählen als Form des Zusammenlebens die nicht eheliche Lebensgemeinschaft.

Was ist eine "nicht eheliche Lebensgemeinschaft"?

Es handelt sich um ein der Ehe nachgebildetes familienrechtliches Verhältnis minderer Art. Sie setzt im Allgemeinen eine Geschlechts-, Wohnungs- und Wirtschaftsgemeinschaft voraus, es müssen jedoch nicht stets alle drei Merkmale vorhanden sein (vgl. OGH 3 Ob 204/99t). Im Unterschied zur Ehe besteht bei einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft allerdings keine Unterhaltsverpflichtung dem Partner gegenüber, ebenso wenig besteht rechtlich eine Treuepflicht.

Sonderfall - eingetragene Partnerschaften:

Im Vergleich zu einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft kann eine eingetragene Partnerschaft nur durch zwei Menschen gleichen Geschlechts eingegangen werden. Im Gegensatz zu eingetragenen Partnerschaften wird insbesondere in den Bereichen Unterhaltsrecht und Erbrecht ein Unterschied zu nicht ehelichen Lebensgemeinschaften gemacht. Die eingetragene Partnerschaft ist der Ehe ähnlich, es gibt aber doch Unterschiede.

Überlegungen sollten auch für den Fall von Krankheit oder Tod eines Partners angestellt werden. Wann eine Vorsorgevollmacht oder der Abschluss eines Partnerschaftsvertrags zweckmäßig sein könnten, erfahren Sie in meiner Kanzlei.

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